Reise um die Welt, oder mein Leben aus dem Koffer


Eine wahre Geschichte. Eine Geschichte die anders ist, als der Titel vielleicht vermuten lässt. Eine Geschichte mit der du etwas Gutes tun kannst, wenn du sie liest, teilst und weiter empfiehlst. Ich schenke dir das erste Kapitel und du kannst entscheiden ob 8,95€ es wert sind, meine Geschichte zu erfahren und mir damit zu helfen ein Projekt zu realisieren, das nicht nur mich sondern auch andere ein Stück näher zu ihrer eigenen Wahrheit führen soll.

 

https://www.amazon.de/dp/B07DFRCRHR/ref=sr_1_8?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1527827204&sr=1-8&keywords=reise+um+die+Welt

 

 

 

PROLOG

 

Schreiben liegt mir nicht besonders. Ich bin ein sehr visueller Mensch, heißt, ich denke in Bildern, nicht in Worten. Da Worte aber offenbar für die meisten Menschen eine große Bedeutung haben, sind sie wohl unumgänglich, um meine Geschichte zu erzählen. Ich werde sie im späteren Verlauf mit Fotos ergänzen, um einen besseren Eindruck zu vermitteln. Als Fotografin ist mir durchaus bewusst, dass ein Foto niemals einen Moment festhalten kann. Es kann lediglich einen optischen Eindruck vermitteln, der aber nur ein Minimum dessen überträgt, was ein anderer in der Situation empfunden hat.

Ähnlich wird es wahrscheinlich auch mit dieser Geschichte und den Worten sein, die ich für sie verwende. 

Ich überlege schon seit einiger Zeit, diese Geschichte zu schreiben, immer wieder fing ich an und hörte auf. Aus zwei Gründen. Der erste ist naheliegend. Was hat eine Dreißigjährige der Welt schon zu erzählen? Wer soll das lesen und wen soll es interessieren? Der zweite ist ebenso offensichtlich. Wenn ich die Geschichte erzähle, soll sie echt sein. Etwas, das echt ist, ist aber gleichzeitig auch eine Entblößung, ein Blick in meinen Kopf, mein Herz und meine Seele. Das ist womöglich sehr verletzend, nicht nur für mich, sondern auch für die Menschen in meinem Umfeld. Aber es gibt einen Auslöser, es jetzt zu tun. Diesen wirst du später erfahren. Und wenn es der richtige Weg ist, wirst du Teil der Geschichte werden.

 

 

 

ES WAR EINMAL 

 

Aufgewachsen bin ich als Sandwich-Kind in einem nicht mal Zweitausend-Einwohner-Kaff mitten in den bayerischen Voralpen. Ein bisschen wie Heidi. 

Meine Familie ist wundervoll. Liebevoll, leicht esoterisch angehaucht und dann noch etwas alternativ. Wir lebten auf einem alten Bauernhof aus dem 19. Jahrhundert mit über 1000 Quadratmeter Grund. Der Wald war etwa eine Viertelstunde fußläufig entfernt und es gab uralte Obstbäume und Schuppen von früher, die man erobern konnte. Ein Traum für jeden, wenn man es so von außen betrachtet. 

 

Ich war als Kind immer schon etwas anders. Anders für die anderen Kinder, weil ich nicht in der „normalen“ Konsumgemeinschaft aufwuchs (wir hatten nicht mal einen Fernseher) und anders für meine Familie, weil ich mich als Kind mit all dem nicht so identifizieren konnte.
Ich war viel allein mit mir, in meiner Fantasiewelt. In der war unser Haus eine riesige Kutsche, mit der ich durch die Welt reiste, oder ich streifte als Piratenprinzessin durch die Wälder, um meinen Prinzen zu retten. 

 

Abends, wenn ich nicht schlafen konnte, dachte ich darüber nach, was ich alles mitnehmen würde, wenn es ein großes Feuer gäbe. Merkwürdige Gedanken für ein Kind im Grundschulalter. Als ich zehn war, brannte das Haus ab. 

Es war ein defekt im Kamin, da das Haus so alt war. 

Erst sehr viel später wurde mir bewusst, welche Macht Gedanken haben können. Nicht dass ich mir die Schuld dafür gebe, aber inzwischen bin ich sehr vorsichtig mit Dingen, über die ich intensiv nachdenke oder eben nicht. 

 

Klar war das alles ein Riesendrama und wir haben sehr viel verloren. 

Um ehrlich zu sein, war ich als Kind aber froh drüber. 

Heute verstehe ich natürlich, was für ein unglaublicher Verlust und finanzieller Schaden es für meine Familie war. 

Aber manchmal sind Dinge nötig, auch wenn wir sie zunächst nicht verstehen möchten oder der Schmerz darüber uns fast betäubt. 

Die Stärke eines Menschen zeigt sich erst in solchen Situationen und ich denke, meine Steh-auf- Mentalität habe ich durch dieses Ereignis von meinen Eltern gelernt. 

Für mich und für uns alle bedeutete dies ein unfreiwilliger Neuanfang. 

 

Aber danach lebten wir aus meiner Sicht etwas mehr wie „normale Menschen“.